Linux-Server betreiben: Updates, Backups mit Test, Absicherung

Unsere Ingenieure installieren und betreiben Linux-Server, spielen Updates im Wartungsfenster ein und dokumentieren die Konfiguration, auf Ihrer Infrastruktur und bei jedem Anbieter. Dazu kommen Virtualisierung, Zugriffsschutz, WAF und zentrale Logs.

  • Full Stack und DevOps seit 2012
  • KVM und Proxmox, MySQL- und MariaDB-Cluster
  • Antwort innerhalb eines Werktags

Wo wir Linux einsetzen

Linux-Betrieb ist gefragt, wenn kein Administrator mehr im Haus ist, wenn Agenturen Server ihrer Kunden betreuen oder wenn einem Software-Haus das DevOps fehlt. Auch wer Patches, Backups und Logs gegenüber einem Kunden oder Auditor belegen muss, braucht einen verlässlichen Betrieb.

Unsere Ingenieure arbeiten seit 2012 als Full-Stack- und DevOps-Ingenieure. Sie installieren und betreiben Linux-Server, verwalten TLS-Zertifikate, virtualisieren mit KVM und Proxmox und betreiben Datenbank-Cluster mit MySQL und Galera sowie MariaDB. Den Zugang richten wir über SSH-Schlüssel ein.

Schema: Linux in einem orangen Kasten in der Mitte, durch Linien verbunden mit fünf Arten von Servern: einer gestrichelt gezeichneten virtuellen Maschine, einem Bare-Metal-Rackserver, einem Proxmox-Host mit drei virtuellen Maschinen, einem NAS mit vier Laufwerksschächten und einem Docker-Host mit Containern

Typische Aufgaben bei Linux und DevOps

  • Übernahme und Inventarisierung: Server, Zugänge, Dienste, Backups und offene Risiken.
  • Härtung von SSH, Firewall und Diensten, Fail2Ban und TLS-Zertifikate.
  • Updates im Wartungsfenster, mit Rückfallplan.
  • Backups mit regelmäßigem Wiederherstellungstest.
  • Web- und Datenbank-Stack mit Nginx, Apache, MySQL, MariaDB und Galera-Cluster.
  • Beheben von Schwachstellen aus Penetrationstest-Berichten und erste Schwachstellenanalysen.
  • Docker für bestehende Anwendungen, KVM und Proxmox für die Virtualisierung.
  • Konfiguration der Server als Code mit Ansible, mit getrennten Inventaren für Produktion und Test.
  • Umzug physischer Server auf Proxmox oder in Container.
  • Segmentierung, Administrationszugang nur per VPN und eine WAF mit Regeln für Ihre Anwendung.
  • Zentrale Logs und Dashboards in Grafana.
  • Ein Monatsbericht als Nachweis für Audits.

Upgrades der Distribution und Migrationen sind eigene Projekte außerhalb der laufenden Betreuung. Das gilt für Debian 11 auf 12 oder 13, CentOS nach Debian und Windows/IIS nach Linux. Windows Server und IIS kennen wir aus bestehenden Installationen und begleiten vor allem den Umzug nach Linux.

Ein Server in der Mitte, umgeben von einem orangen Ring mit Pfeilspitzen; auf dem Ring sechs Aufgaben: SSH mit Schlüssel, TLS mit Vorhängeschloss, VPN mit Tunnel, WAF mit Mauer, Backup mit einer Datenbank in einem Kreispfeil und Grafana mit Liniendiagramm

Welche Distribution läuft bei Ihnen?

Debian liefert drei Jahre reguläre Updates und danach zwei Jahre LTS (Stand: 2026-10). Ubuntu LTS erhält fünf Jahre Standard-Support, den Ubuntu Pro verlängern kann. CentOS Linux 7 ist seit dem 30.06.2024 ohne Support. Bei Proxmox VE ist 9.2 die aktuelle Version, erschienen im Mai 2026 (Stand: 2026-10).

Systeme ohne Updates laufen oft mit altem PHP und altem MySQL. Deshalb schauen wir Server und Anwendung gemeinsam an. Die Windows-Termine betreffen Umzüge von IIS nach Linux. Die Ubuntu-Termine stammen von ubuntu.com (öffnet in einem neuen Fenster).

Ein Server mit vier Einschüben, beschriftet mit CentOS 7, Debian 11, Debian 12 und Debian 13, die neueste Version orange; eine Linie führt zu einem Wandkalender mit einem orange markierten Tag

Support-Termine für Betriebssysteme

Stand: 2026-10
Datum Ereignis Quelle
2024-06-30 CentOS Linux 7: Ende des Lebenszyklus. redhat.com (öffnet in einem neuen Fenster)
2025-08-09 Debian 13 (trixie) erscheint. Reguläre Updates gibt es bis 09.08.2028, danach LTS bis 30.06.2030. debian.org (öffnet in einem neuen Fenster)
2026-08-31 Debian 11: Ende des LTS-Supports. wiki.debian.org (öffnet in einem neuen Fenster)
2026-10-13 Windows Server 2012 R2: Ende der kostenpflichtigen erweiterten Sicherheitsupdates (ESU, drittes Jahr). learn.microsoft.com (öffnet in einem neuen Fenster)
2027-01-12 Windows Server 2016: Ende des erweiterten Supports. learn.microsoft.com (öffnet in einem neuen Fenster)
2028-06-30 Debian 12: Ende des LTS-Supports. wiki.debian.org (öffnet in einem neuen Fenster)

Ubuntu LTS: Standard-Support und Ubuntu Pro (Stand: 2026-10)

Version Veröffentlicht Standard-Support bis Ubuntu Pro (ESM) bis
Ubuntu 20.04 LTS April 2020 Mai 2025, beendet Mai 2030
Ubuntu 22.04 LTS April 2022 Mai 2027 Mai 2032
Ubuntu 24.04 LTS April 2024 Mai 2029 Mai 2034
Ubuntu 26.04 LTS April 2026 Mai 2031 Mai 2036

Technologien und Umfang

Bereich Umfang
System und Konfiguration Debian und Ubuntu, bei Migrationen auch CentOS und Windows/IIS
Webserver Nginx und Apache
Container Docker für Lucee, Adobe ColdFusion und PHP
Virtualisierung KVM und Proxmox, Umzug von physischen Servern auf Proxmox oder in Container
Netz und Sicherheit Firewalls und Segmentierung (UFW, Fortinet), Fail2Ban, VPN für den Administrationszugang, WAF mit auf die Anwendung abgestimmten Regeln
Logs und Sichtbarkeit Loki für zentrale Logs, Grafana für Dashboards
Datenbanken und Mail MySQL und MariaDB mit Galera, Postfix und Dovecot

Typische Ausgangslagen bei Linux-Servern

  • Der Support für Debian 11 endete am 31.08.2026, der für CentOS 7 am 30.06.2024 (Stand: 2026-10). Wir bringen Ihren Server auf den aktuellen Stand oder planen den Umstieg auf Debian und führen ihn durch. Ebenso arbeiten wir mit Proxmox VE 8 und mit physischen Servern, die wir auf Proxmox umziehen.

  • Wir ziehen Ihre Lucee-, ColdFusion- oder PHP-Anwendung vom klassischen Hosting in Container um, ohne sie neu zu schreiben. So lässt sich die Umgebung nachbauen, aktualisieren und verlegen. Manche Hoster berechnen Aufschläge für alte PHP-Versionen, für PHP 8.2 enden die Sicherheits-Updates am 31.12.2026 (Stand: 2026-10).

Projekte auf Linux-Servern

  • Vier Briefumschläge passieren die Tore SPF, DKIM und DMARC, jeweils orange abgehakt, auf dem Weg in den Posteingang

    E-Mail-Zustellbarkeit für vier Firmendomains

    Ein Mailserver für vier Firmendomains signierte nichts, veröffentlichte keine DMARC-Richtlinie und wurde von Microsoft abgewiesen. Unsere Ingenieure haben ihn geprüft, die Änderung an einer Domain erprobt und in Gruppen ausgerollt. Das Ergebnis: Alle drei Prüfungen bestehen bei Gmail, die Microsoft-Sperre ist aufgehoben, und die Nutzer haben nichts bemerkt.

  • Eine Punkteskala mit gestrichelter Schwelle: Der Phishing-Umschlag wandert in einem orangen Bogen über die Schwelle

    Ein Spamfilter, der lief, aber nicht schützte

    Dienste liefen, die Konfiguration war gültig, im Systemstatus stand kein Fehler. Trotzdem landete Phishing im Posteingang, während Newsletter von Partnern im Spam lagen. Unsere Ingenieure haben gemessen, welche Erkennungsmechanismen tatsächlich ansprangen, die Ursachen behoben und drei Monate später eine Regression gefunden und behoben, die sich nur stundenweise zeigte.

  • Ein Telefon mit QR-Code, eine in Stücke geteilte Datei, drei parallele Ströme zu einem Server mit Festplatte und ein Galerieraster

    Eine Foto-Upload-App für Hochzeitsgäste

    Hochzeitsgäste scannen einen QR-Code, öffnen eine geheime Adresse und laden Fotos und Videos direkt vom Telefon hoch: keine App, kein Konto, keine Anmeldung. Dateien bis 5 GB landen auf der Festplatte des Kunden, und das Paar sieht zu, wie sich die Galerie während der Feier füllt. Ein Abend, keine zweite Chance, und Telefone von vor sechs Jahren.

  • Drei Bahnen aus einem Punktfeld enden an einer orangen Mauer mit der Beschriftung WAF; eine Bahn von einem Laptop führt durch die Lücke zu einer Ladenfront

    Ein Shop, überflutet von Bots, die wie Kunden aussahen

    Ein WooCommerce-Shop mit 52 Produkten lud langsam oder gar nicht. Die Ursache war ein bezahltes Netz von Bots: Zehntausende Anfragen pro Stunde, jede von einer anderen Privatadresse, und jeder Bot für sich vorbildlich. Unsere Ingenieure haben den Verkehr am Rand des Netzes gestoppt. Als die Bots einen Monat später die Taktik wechselten, nahm die zweite Regel die Last in zwei Minuten weg.

  • Ein Browser, ein Kasten mit der Beschriftung Apache und drei Bahnen zu PHP, PHP und CFML; die CFML-Bahn und ihr Kasten sind orange

    ColdFusion 2025 im Produktivbetrieb hinter Apache: fünf nicht offensichtliche Fallen

    Wir haben eine Produktivinstallation von Adobe ColdFusion 2025 auf Debian 12 vorbereitet, hinter einem Apache 2.4, der schon mehrere andere Sites bedient. Die Installation selbst dauert 34 Sekunden. Die Aufmerksamkeit ging in den Konnektor und in Details, die leicht übersehen werden: ein Fehler 503 durch IPv6, Zuordnungen in jedem virtuellen Host und ein Profil, das still einen Debugger hinzufügt.

Fragen zu Linux und Betrieb

Kennen Sie sich mit Linux und Windows Server aus?

Linux ist unsere Hauptplattform: Debian und Ubuntu, Webserver, Datenbank-Cluster und Virtualisierung mit KVM und Proxmox. Windows Server mit IIS betreuen wir seit 2015 im Produktivbetrieb. Wir empfehlen den Umzug nach Linux, außer Sie möchten bei Windows bleiben.

Reicht eine WAF aus?

Allein nicht. Eine WAF filtert typische Angriffe vor der Anwendung und verschafft Zeit, schließt aber keine Lücke im Code. Deshalb verbinden wir sie mit dem Beheben bekannter Schwachstellen, einer Segmentierung des Netzes und einem Administrationszugang nur per VPN.

Eine WAF mit Regeln für Ihre Anwendung löst weniger Fehlalarme aus und schützt realistischer als die Standardkonfiguration. Lässt sich der Code nicht schnell ändern, ist eine WAF mit Isolation eine Brücke bis zum Update. Das Risiko sinkt dann, ist aber nicht beseitigt.

Was bringt der Umzug in einen Container?

Eine Umgebung, die sich nachbauen lässt. Dieselbe Version und Konfiguration gelten beim Entwickler, auf dem Staging und in der Produktion, festgehalten im Repository statt im Kopf einer Person. Neue Versionen von PHP, Lucee oder ColdFusion testen wir neben der Produktion und können sie zurücknehmen. Auch ein Umzug auf einen anderen Server oder zu einem anderen Anbieter wird einfacher.

Ein Container behebt keinen Fehler im Code und hebt keine nicht mehr unterstützte Version an. Er erleichtert nur diese Änderungen.

Übernehmen Sie gelegentlich Wochenenddienst?

Ja. Support und Notfälle rund um die Uhr, also auch am Wochenende. Sonst erreichen Sie uns Montag bis Freitag von 9:00 bis 17:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit, und auf eine neue Anfrage antworten wir innerhalb eines Werktags.

Arbeiten Sie auf eigener Hardware oder brauchen Sie einen Laptop von uns?

Wir arbeiten auf eigener Hardware. Den Zugang zu Ihren Systemen richten wir über VPN, SSH oder einen Remote-Desktop ein. Ein Gerät von Ihnen ist nur auf Wunsch nötig.

Wie hoch ist Ihr Stundensatz?

Das hängt von Umfang, Art der Zusammenarbeit und Dringlichkeit ab. Schildern Sie uns kurz Ihre Situation, dann erhalten Sie nach einem Gespräch ein Angebot. Ein Budget brauchen wir dafür nicht. Feste Preise nennen wir bei den Einstiegsprodukten.

Der erste Schritt: ein Server-Check mit schriftlichem Ergebnis

Server-Check

Für Unternehmen mit Linux-Servern, die niemand mehr genau kennt: vor einem Upgrade, nach dem Weggang des Administrators oder wenn ein Kunde nach Backups fragt.

  • Version und Support-Stand von Betriebssystem und Diensten
  • Härtung: SSH-Zugang, Firewall, offene Dienste und TLS-Zertifikate
  • Updates: was fehlt und wie sie bisher eingespielt werden
  • Backups: was gesichert wird und ob ein Wiederherstellungstest belegt ist
  • Monitoring und Logs: was überwacht wird und was fehlt
  • Liste der Ergebnisse nach Priorität

In dieser Phase ändern wir nichts am Server. Anwendung und Code sind nicht Teil des Checks, dafür gibt es den Legacy-Review. Umfang und Preis legen wir im Erstgespräch fest und bestätigen sie schriftlich, bevor wir beginnen. Auf Wunsch erhalten Sie danach ein Angebot für die Betreuung.

Was das Ergebnis enthält

Eine schriftliche Liste der Befunde nach Priorität mit Empfehlungen zu Härtung, Updates, Backups und Monitoring, dazu ein Upgrade-Plan mit Wartungsfenstern. Beides gehört Ihnen.

Nicht sicher, welche Leistung zu Ihrem System passt?

Beschreiben Sie Ihr System in zwei Sätzen. Wir sagen Ihnen, welche Leistung passt und ob ein Einstiegsprodukt mit festem Preis der richtige erste Schritt ist.