IT-Deutsch: die Begriffe, die in Projekten mit deutschsprachigen Kunden fallen
Lastenheft, Abnahme, Freigabe, Wartungsfenster: die Wörter, an denen Projekte zwischen deutschsprachigen Kunden und polnischen oder internationalen Teams hängen bleiben. Hier stehen sie mit dem, was sie in der Praxis bedeuten. Unser Team spricht fließend Deutsch, Polnisch und Englisch und erklärt sie im Projekt auch mündlich.
- Unser Team spricht fließend Deutsch, Polnisch und Englisch
- Antwort innerhalb eines Werktags
Veröffentlicht: 2026-10-26 · Redaktion Prownex
Dokumente und Vereinbarungen
Lastenheft. Die Anforderungen aus Sicht des Auftraggebers: was entstehen soll und wozu. Grundlage des Angebots.
Pflichtenheft. Die Antwort des Auftragnehmers: wie die Anforderungen umgesetzt werden. Vom Kunden freigegeben ist es oft die Grundlage der Abnahme.
Angebot und Kostenvoranschlag. Ein Angebot bindet in Umfang und Preis, ein Kostenvoranschlag schätzt. Kunden fragen als Erstes, ob zum Festpreis oder nach Aufwand.
Festpreis und nach Aufwand. Ein fester Preis für einen beschriebenen Umfang oder die Abrechnung nach tatsächlichem Aufwand; Letztere verlangt einen Leistungsnachweis.
Aufwandsschätzung in Personentagen. Der geschätzte Aufwand in Personentagen (PT), die übliche Einheit in Angeboten; ein PT sind acht Stunden einer Person.
Leistungsnachweis. Die Aufstellung der erbrachten Leistungen zur Rechnung bei Abrechnung nach Aufwand.
Abnahme. Die förmliche Erklärung des Kunden, dass das Vereinbarte geliefert wurde; meist mit Abnahmeprotokoll und einer Liste offener Mängel.
Nachbesserung. Die Beseitigung der bei der Abnahme festgestellten Mängel, bevor die Abnahme bestätigt wird.
Freigabe. Die Zustimmung zu einer Umstellung, Veröffentlichung oder Änderung. Ohne Freigabe geht nichts in Produktion.
Ansprechpartner. Die feste Kontaktperson auf jeder Seite. Kunden erwarten eine, und dass sie erreichbar bleibt.
Termine und Kommunikation
Kalenderwoche (KW). Unternehmen planen in Kalenderwochen: „Lieferung in KW 12“ ist ein Termin, kein ungefährer Zeitraum.
Werktag und Arbeitstag. Montag bis Freitag ohne Feiertage; Fristen wie „innerhalb von 5 Werktagen“ zählen so.
Bis spätestens. Die letzte Frist, wörtlich genommen. Wer sie nicht halten kann, sagt es vorher, nicht danach.
Rückmeldung. Die Antwort auf eine Frage oder Lieferung. Bleibt sie aus, gilt das als fehlendes Interesse.
Meeting. Das Treffen, heute meist online, etwa als Teams-Meeting in Microsoft Teams. Die Einladung kommt mit Link über den Kalender; man ist pünktlich dabei.
Protokoll. Die Niederschrift eines Gesprächs mit Beschlüssen, Verantwortlichen und Terminen; sie wird kurz nach dem Gespräch verschickt.
Jour fixe. Das feste, wiederkehrende Projekttreffen, meist wöchentlich zur selben Zeit.
Betrieb und Störungen
Betrieb. Das Führen eines Systems in Produktion: Überwachung, Updates, Sicherungen, Störungen. Mehr als Hosting.
Wartungsfenster. Der vereinbarte Zeitraum für Arbeiten mit Unterbrechung, angekündigt und außerhalb der Hauptzeiten.
Störung und Ticket. Eine Störung ist der Ausfall oder Fehler, das Ticket die Meldung dazu; eine Störungsmeldung nennt Zeitpunkt, Auswirkung und Dringlichkeit.
Rufbereitschaft. Die Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit für Störungen, mit vereinbarter Reaktionszeit.
Sicherung und Rückweg. Die Kopie vor jeder Änderung und der beschriebene Weg zurück, falls die Änderung scheitert.
Umstellung. Der Wechsel auf das neue System oder die neue Version zu einem vereinbarten Termin, mit Sicherung und Rückweg.
Technik und Daten
Schnittstelle. Die Verbindung zwischen Systemen, meist eine API; eine Datenschnittstelle tauscht Daten in vereinbartem Format aus.
Mandant. Ein Kunde oder eine Einheit in einem System, das mehrere getrennt voneinander führt (mandantenfähig).
Testumgebung und Produktivsystem. Die Test- und die Produktionsumgebung: In der ersten werden Änderungen vor der Freigabe geprüft, mit der zweiten arbeitet der Kunde.
Zugangsdaten und Berechtigungen. Benutzernamen, Passwörter, Schlüssel und die Rechte dazu; sie werden über einen sicheren Kanal übergeben, nie per E-Mail.
Datenschutz. Der Schutz personenbezogener Daten. Kunden fragen, wo die Daten liegen und wer Zugriff hat, und erwarten eine klare Antwort.
Betriebshandbuch. Die Beschreibung, wie das System aufgebaut ist und betrieben wird; Teil jeder Übergabe.
Fragen zur Sprache im Projekt
Wie gut sprechen Sie Deutsch?
Perfekt und fließend. Unsere Ingenieure arbeiten seit Jahren mit deutschsprachigen Kunden; Besprechungen, Angebote und Dokumentation entstehen auf Deutsch. Mehr dazu auf der Seite Deutschsprachiger IT-Partner.
Dolmetschen Sie auch zwischen unserem Team und einem polnischen Dienstleister?
Ja, in beide Richtungen: in Besprechungen, bei Abnahmen und in der schriftlichen Abstimmung. Weil wir selbst Ingenieure sind, übersetzen wir nicht nur Wörter, sondern auch Fachbegriffe und Zusammenhänge. Dasselbe gilt für polnische Unternehmen, die in den deutschsprachigen Markt wollen. Umfang und Preis vereinbaren wir nach einem Gespräch, mehr dazu auf der Seite Deutschsprachiger IT-Partner.
Erstellen Sie Angebote, Berichte und Dokumentation auf Deutsch?
Ja. Angebote, die schriftlichen Ergebnisse der Einstiegsprodukte, Betriebshandbücher und Übergabedokumente schreiben wir auf Deutsch. Auf Wunsch liefern wir sie auch auf Polnisch oder Englisch, etwa für ein internationales Team oder den Hersteller-Support.
Beschreiben Sie Ihre Situation, wir antworten innerhalb eines Werktags
Ein paar Sätze genügen für den Anfang. Ist es dringend, rufen Sie an.
Erreichbar: Montag bis Freitag, 9:00 bis 17:00 Uhr (MEZ); Support und Notfälle rund um die Uhr (24/7)